Kündigung weil unentschuldigt gefehlt

Kündigung weil Arbeitnehmer unentschuldigt fehlt

Der Kläger arbeitete seit 1990 als Lagerarbeiter bei der Beklagten.

Abmahnungen der Beklagten

Im Jahr 2013 begann der Kläger dann immer wieder unentschuldigt der Arbeit fern zu bleiben. Daraufhin sprach die Beklagte immer wieder Abmahnungen gegen ihn aus. Dann führte die Beklagte ein Personalgespräch mit dem Kläger. Anwesend war auch der Betriebsrat.

In dem Gespräch sagte der Kläger, nun habe sich seine Situation verbessert und werde nicht mehr unentschuldigt fehlen.

Bereits einige Tage nach dem Personalgespräch fehlte der Kläger dann aber wieder bei der Arbeit.

Vorbereitung einer Kündigung

Die Beklagte hörte den Betriebsrat nach §§ 102, 103 BetrVG zu einer Kündigung an. Sie stütze die Kündigung dabei auf verhaltensbedingte Gründe. Der Betriebsrat gab dazu jedoch keine Stellungnahme ab.

Vier Tage später sprach die Beklagte dann die Kündigung des Arbeitsverhältnisses aus. Weiterlesen

Kündigung wegen Krankheit

Ausspruch der Kündigung wegen Krankheit

Die Parteien streiten über die Wirksamkeit einer Kündigung.

Der Kläger war ab dem 25.05.2013 als Leiharbeitnehmer bei der Beklagten beschäftigt.

Es folgte noch in der Probezeit die Kündigung durch die Beklagte.

Der Kläger erhob Kündigungsschutzklage. Er war der Ansicht, die Kündigung verstoße gegen das Maßregelungsverbot nach § 612 a BGB und sei bereits deshalb unwirksam. Außerdem trägt er vor, die Kündigung sei auch deshalb unwirksam, da der Betriebsrat der Beklagten nicht ordnungsgemäß angehört worden sei. Weiterlesen