Kündigung trotz Schwangerschaft

Kündigung während der Schwangerschaft

Die Klägerin (und Arbeitnehmerin) ist seit Februar 2012 bei dem Beklagten beschäftigt. Das Kündigungsschutzgesetz war hier nicht anzuwenden, da der Arbeitgeber insgesamt nur zwei Arbeitnehmer beschäftigt.

Bei einem Gespräch am 14. oder 15. Januar 2013 sagte die Klägerin zu ihrem Arbeitgeber, sie habe seit einigen Jahren den Wunsch, schwanger zu werden. Dies klappe jedoch nicht. Jetzt wolle sie es einmal mit einer künstlichen Befruchtung versuchen, schwanger zu werden.

Am 31. Januar 2013 kündigte dann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis ordentlich. Weiterlesen

Kündigung weil Beleidigung des Chefs?

Im vorliegenden Verfahren stritten die Parteien unter anderem über die Wirksamkeit einer Kündigung.

Im November 2013 schlossen die Parteien einen Arbeitsvertrag. Die Arbeitnehmerin wurde als „Sachbearbeiterin Vertrieb“ mit einem Bruttogehalt von monatlich 2.406,00 € eingestellt.

Im März 2014 fand eine Schulungsveranstaltung statt, an der auch die genannte Arbeitnehmerin teilnahm. Im Zuge der Fortbildungsveranstaltung machte ihr gegenüber ein Kollege eine beleidigende und sexuelle Bemerkung. Der genaue Inhalt der Bemerkung ist streitig.

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